Drum prüfet wer sich bindet oder wer Welpenspielgruppen.....

Schreibt hier was das Zeugs hält :-)

Moderator: theo

Drum prüfet wer sich bindet oder wer Welpenspielgruppen.....

Beitragvon assisi » 23.04.2010, 19:51

Diese Tierschützerin spricht mir wahrlich aus der Seele.....ich dachte beim Lesen, ich hätte es selbst geschrieben :D


Drum prüfet, wer sich bindet oder wer Welpenspielgruppen oder Welpenpräge-Tage
besuchen möchte
Viele Menschen, die sich in unserem Tierschutzverein für einen Hund bewerben und im Fragebogen
auf die Frage stoßen „Wollen Sie mit Ihrem Hund eine Hundeschule besuchen“, kreuzen in
Erwartung, dass wir diesen Umstand ganz sicher begrüßen werden, freudig ein „Ja, natürlich“ an.
In früheren Zeiten hätten wir uns über diese Aussage ganz sicher gefreut. Früher glaubten wir noch
uneingeschränkt an die Qualität und die Kompetenz von Hundetraining und Hundetrainer. Ja früher
leuchteten unsere Augen, wenn wir hörten, der neue Hundehalter würde sich in fachkundige
Begleitung und Führung begeben. Er stünde nicht alleine da, mit den Sorgen und Nöten und vor
allem nicht mit seinen vielen Fragen über die „Terra incognita“ Hundehaltung und -erziehung. Es geht
schon los beim ersten Einkauf: Halsband oder Brustgeschirr? Flexi oder Lederleine? Kurz oder lang?
Schellen oder Halti? Ist der frischgebackene Hundehalter dann erst mal in die Gassi-Runden seiner
Umgebung integriert, so führt sich dies fort: Klapps oder Klicker? Alphawurf oder Schnauzgriff?
Wattebäusche oder Ignorieren?
Die Zeiten ändern sich und immer mehr Fachleute, Hundetrainer und Tierschützer haben
Welpenspielgruppen und sogenannte „Prägetage“ genauestens unter die Lupe genommen. Ein
Großteil der Leute, zu denen auch ich gehöre, geben nunmehr den Rat: „Gehen Sie lieber nicht in
Welpenspielgruppen!“. Warum das so ist, will ich Ihnen im Folgenden erklären.
Ich persönlich habe aus den vielen Jahren der Tierschutz- und Hundetrainingsarbeit lernen müssen,
dass die Grundlagen für späteres Problemverhalten eines Hundes häufig bereits beim Besuch einer
schlechten Welpenspielgruppe gelegt wurden. Die in typischen „Welpengruppen“ häufig
anzutreffenden Massen-Ansammlungen von Welpen unterschiedlichster Couleur bilden leider einen
optimalen Nährboden für ein künftiges Aggressionsverhalten des Welpen gegen Artgenossen.
Ich möchte Ihnen nachfolgend einige Anhaltspunkte dafür geben, ob Sie es mit einer gut geführten
Welpenspielgruppe zu tun haben.
Wer mit Geilgeiz-Angeboten wie
„Kommen Sie zu unseren kostenlosen
Welpenspielgruppen“ lockt, hat deutlich
besonders finanzielle Interessen im Sinn.
Menschen neigen dazu, bei „kostenlos“
sofort zuzugreifen. Nicht immer ist dieser
Charakterzug aber von Vorteil, auch nicht
bei der Entwicklung eines Hundes, denn
wenn viele Menschen das Lockangebot
nicht hinterfragen, werden Sie mit
Sicherheit vielen
schnäppchenbegeisterten
Welpenbesitzern auf dem Hundeplatz begegnen. Wo sich viele Welpen vereinen, sind auch viele
Rassen, Größen und Altersgruppen vertreten. Da gibt es die rüpeligen 12-wöchigen DraufgängerSchäferhunde
genauso wie die schüchterne, kleine erst neun Wochen alte Mischlingshündin, die
angesichts der Ansammlungen von Welpen am liebsten im Erdboden versinken würde.
Gleich zwei Irrtümern unterliegen wir Menschen an dieser Stelle: Hunde sind zwar keine Wölfe, aber
dennoch hörte ich noch niemals, dass sich Welpen verschiedener Rudel, Rassen und Familien zu
einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Tag verabredet hätten, um mal eben ein wenig
miteinander zu spielen und in Kontakt zu treten. Diese „Welpentreffen“ kommen weder bei Wölfen
noch bei verwilderten Haushunden vor, sondern ist das Produkt einer vom Menschen geschaffenen
Idee, die damit begründet wird, die Welpen bräuchten das ja, um Sozialverhalten zu lernen.
Und damit kommen wir gleich zum
zweiten Punkt. Was soll unsere kleine,
zarte neun Wochen alte schüchterne
Mischlingshündin lernen, wenn sie
permanent vom 12-wöchigen-
Draufgänger-Schäferhund gemobbt und
bedrängt wird? Richtig, folgen Sie nur
mutig Ihrem Gedanken! Sie lernt in erster
Linie, dass Schäferhunde zumeist
Draufgänger sind und sich blöde und
rüpelig verhalten und dass es besser ist,
sie sich vom Leibe zu halten. Kommt dann
noch die Jungspund-Labradorwalze hinzu
oder der frühreife Mischlingspfiffi „Rammelmeier“ von nebenan, genereralisiert sich diese
Einstellung zu „Artgenossen sind Mist“ in Nullkommanix. Noch kann sich unsere kleine, zarte neun
Wochen alte Mischlingshündin nicht wehren, aber wartet, wenn sie groß ist! Schon bevor sie einen
anderen Hund nur richtig sehen kann, wird sie giften und wüten, denn Angriff ist eben doch die beste
Verteidigung.
Lassen Sie uns im nächsten Schritt einen Blick auf die Beziehungsebene von Frauchen und unserer
kleinen, zarten und schüchternen Mischlingshündin werfen.
Während unser schneidiger „Draufgänger-Schäfi“ die Kleine mal so richtig unter seinen Körper
begräbt und lernt, wie er andere Hunde eintütet, steht Frauchen steif und wie angewurzelt da und
schaut mit hilflosem Blick zum einzigen Hundetrainer auf dem Platz. Der Hundetrainer erfasst
glücklicherweise die Situation auf einen Blick („Frauchen braucht dringend Unterstützung!“) und
brüllt über den Platz: „Lassen Sie mal! Das machen die unter sich aus! Das schadet denen nix.“
Frauchen unterdrückt also das beklemmende Gefühl in der Bauchgegend und lässt sich nicht beirren,
auch dann nicht, als die kleine Zarte
vergeblich Schutz hinter den Beinen ihres
Frauchens sucht.
Welche Lektion hat unsere Kleine nun
gründlich gelernt? - Zu Frauchen brauche
ich gar nicht erst zu kommen, wenn es
brenzlig wird, denn sie beschützt mich
sowieso nicht. Ich bin völlig auf mich
allein gestellt und muss diese Rüpeleien
erstmal ertragen. Hilfe von meinen
Menschen bekomme ich nicht. Es interessiert sie nicht, ob ich mich gerade sehr ängstige und mich
nicht wehren kann.
Erwarten Sie nun, lieber Welpengruppen-Massenansammlungs-Teilnehmer ernstlich, dass der Hund,
sobald er dem Baby- und Kleinkinderalter entwachsen ist, hört, wenn Sie ihn rufen oder er nicht
aggressiv auf den Anblick von Draufgänger-Schäferhunden reagiert? Sie haben ihm doch
systematisch und in vielen Welpenspielstunden beigebracht, eben kein Vertrauen zu Ihnen zu haben
und die Sachen nach Möglichkeit alleine zu regeln?! Jetzt regelt er die Sache alleine und Sie sind
immer noch nicht zufrieden?
Weitere Negativ-Elemente kommen häufig beim Besuch von Welpenspielgruppen hinzu:
· Durch die Massenansammlungen unterschiedlicher Welpen entsteht sehr häufig Stress beim
jungen Hund, dessen Nervenkostüm noch längst nicht sicher stabil und fest ist. Stress beim
Hund funktioniert genauso wie Stress beim Menschen. Es werden Hormone ausgeschüttet,
die vielerlei bewirken, z. B. flüssigen oder breiigen Kot. Beobachten Sie Ihren Hund bzw.
seine Hinterlassenschaften mal genau, wenn er sich während oder nach dem Besuch des
Hundeplatzes löst und machen Sie sich so Ihre Gedanken …
· Aus lernpsychologischer Sicht ist es unmöglich, in einer Stress-Situation zu lernen. Diesen
Fakt können Sie sich sehr leicht verdeutlichen: Nehmen wir die Führerscheinprüfung, in der
Sie gerade stecken. Sie sind mittendrin, mussten vorher schon hundertmal aufs Klo und
schlängeln sich nun in Ihrer Praxis-Prüfung durch den Nachmittagsverkehr. Ihre Hände
schwitzen, denn Sie wollen unbedingt diese Prüfung bestehen. Während Sie versuchen, all
ihr Gelerntes bestmöglich anzuwenden, um die Prüfung zu bestehen, möchte ich Ihnen aber
als Fahrprüfer den Rechenweg für die Integralrechnung erläutern. Ich setze voraus, dass Sie
in der Lage sein werden, meinen Rechenweg und meinen Erläuterungen zu folgen, so dass
Sie nachher zu Hause ganz selbstverständlich die Übungsaufgaben meistern werden. Wie
absurd dieses Unterfangen ist, dürfte klar sein, wenn nicht, machen Sie doch einmal die
Probe aufs Exempel.
· Welpengruppen, so haben wir gelernt, sind eine Ansammlung von Welpen. Kein einziger
erwachsener Hund reguliert zumeist den Kindergarten. Lassen Sie mich auch hier die
Absurdität dieser von Menschenhand geschaffenen Situation verdeutlichen. Nehmen wir an,
Sie haben ein Kind, vielleicht drei Jahre alt. Es wird Zeit, Ihren Nachwuchs im Kindergarten
anzumelden, um es zu fördern und ihm das Spiel mit „Artgenossen“ zu ermöglichen. Gleich
zwei Fragen stellen sich mir dann: Würden Sie Ihr Kind in eine Kindergartengruppe ohne
Erzieher geben, die Streitereien schlichten, anleiten, helfen, trösten und ermutigen oder
auch Grenzen setzen? Würden Sie garantiert nicht! Die zweite Frage betrifft Ihre
Erwartungshaltung: Was glauben Sie, würde Ihr Kind in einer Gruppe ohne Erzieher von den
anderen, gleichaltrigen Kindern lernen? – Gutes Sozialverhalten vielleicht? Wie esse ich
meine Banane richtig? Die Antwort ist einfach: Ein Kleinkind würde kaum etwas Sinnvolles
von seinen Kindergarten-Freunden lernen, wenn keine Erwachsenen die Gruppe leiten und
führen würde. – Und wie kommen Sie dann darauf, dass Ihr Welpe von den anderen nicht
ausgereiften Welpen seiner Gruppe lernt und vor allem was? Sollte dann doch ein "Alt-Hund"
mit auf dem Platz sein, so beobachten sie sein Verhalten gegenüber den Welpen genau –
denn auch hier gibt es immense Unterschiede in der Qualität! Ein tyrannischer, aufgedrehter
Alt-Hund, der mal eben unseren Welpen zeigt, wer hier das Sagen hat, bringt kaum etwas.
Qualität zeichnet denjenigen aus, der dämpft, wenn es zuviel wird und sehr dosiert
zurechtweist und Grenzen setzt, wenn es denn sein muss.
Lassen Sie uns an dieser Stelle festhalten, was in den ersten Wochen und Monaten nach Ankunft
eines Welpen grundlegend und wichtig ist:
· Kennenlernen und ruhiges Ankommen in der neuen Heimat
· Vertrauensaufbau und Bindungsarbeit mit dem Welpen
· Kennenlernen von anderen Tieren des täglichen Lebens wie Katzen, Kleintiere, Pferde etc.
· Kennenlernen von alltäglichen Alltagssituationen wie Autofahren etc.
· Sozialkontakte mit sozial sicheren, positiv gesinnten Artgenossen
Besser als eine Welpenspielgruppe ist eine gemischte, überschaubare Gruppe von sicheren Hunden.
Hier kann der Welpen junge und alte, große und kleine, männliche und weibliche Artgenossen mit
ihrem differenzierten Verhaltensrepertoire kennenlernen. Unser Welpe hat die Möglichkeit, zu
lernen, dass er mit dem Einen spielen kann und mit dem Anderen eben nicht. Er lernt, dass wildes
Drauflosstürzen zumeist wenig Anklang bei Erwachsenen findet und auf die Signale und die
Kommunikation seiner Artgenossen zu achten.
Sollte unser Welpe also niemals mit
anderen Welpen spielen? – Doch
natürlich, aber achten Sie darauf, dass Sie
nicht dulden, wenn ihr Welpe gemobbt
oder mit Reizen nur so überflutet wird.
Besser für das Nervenkostüm Ihres
Welpen und für sein Sozialverhalten ist es
zumeist, wenn Sie Ihr Hauptaugenmerk
zunächst auf oben benannte Punkte
richten. Ist dann aus Ihrem Welpen ein
Junghund geworden (so mit vier, fünf
Monaten), haben Sie hoffentlich eine
feste Basis gelegt und können dann immer noch in eine Hundeschule zum Erlernen von
Grundkommandos oder ähnlichem gehen.
Bestehen Sie dort gemeinsam ruhig und sehr dosiert die Abenteuer eines Hundeplatzes. Geben Sie
stets Sicherheit und achten Sie auf mögliche Stress-Anzeichen wie Hecheln, geweitete Augen,
Schütteln, häufiges Urinieren, dünner Kot etc. Sollte Ihr Hund eher zu den Draufgänger-Hunden
gehören, so setzen Sie ihm Grenzen.
Achten Sie ggf. beim Besuch von Welpenspiel- oder Junghundegruppen darauf, dass die Anzahl der
teilnehmenden Hunde überschaubar ist (nicht mehr wie vier bis max. sechs Hunde gleichzeitig).
Wenn erwachsene Hunde dabei sind, die das Geschehen regulieren sollen, so schauen Sie sich genau
die Art und Weise des Einschreitens des Althundes an. Bei einer Maßregelung eines erwachsenen
Hundes sollte der Welpe danach keinerlei sichtbare Angstanzeichen gegenüber dem Erwachsenen
zeigen. Wie bei einem Kind auch, das gerügt wird, sollte der Welpe kurz innehalten und sich danach
wieder seinem Spiel zuwenden. Zeigt er anhaltende Angst gegenüber dem Althund, so war die
Zurechtweisung in Art oder Umfang nicht in Ordnung.
Gute Welpenspielgruppen zeichnen sich nicht als einstündige „Jetzt geht’s los und wir toben bis der
Arzt kommt“- Veranstaltung aus, sondern werden sehr individuell unter Berücksichtigung der
Charaktere der Welpen geführt. Es sollte auch Phasen des Ausruhens berücksichtigt werden, auch
wenn Sie noch so froh wären, wenn der Welpe nach dem Besuch der Welpengruppe zunächst mal für
mehrere Stunden bei Ihnen zu Hause besinnungslos ins Koma fällt.
Gute Welpengruppen richten sich in erster Linie an Sie als Hundehalter. Vielfältige
Fachinformationen zu allgemeinen Hundethemen wie gesetzliche Vorgaben zur Hundehaltung,
richtige Auslastung eines Hundes in all seinen verschiedenen Schwerpunkten, Stubenreinheit und
Beisshemmung, Stress bei Hunden etc. sollten Sie mit nach Hause nehmen.
Nach all diesen Ausführungen dürfte es künftig für Sie einfach sein, Welpenspielgruppen nach Ihrer
Qualität und ihrer Sinnhaftigkeit für Sie und Ihr Tier zu beurteilen.
Welpenspielgruppen sind häufig ein allzu gutes „Kundenfangmittel“ ala‘ „Ist der Hundehalter mit
seinem Hund erst mal auf dem Platz, sorge ich dafür, dass er ewiglich bleibt und löhnt.“ Und richtig,
genauso ist es auch, denn teure Einzeltrainingsstunden zur Behebung von Problemverhalten sind
oftmals vorprogrammiert. Wie schön, das sichert die eigene Existenz und darum geht es doch oder
für Sie doch eher nicht?
Claudia Hauer
PS: Und noch ein Tipp: Nicht überall, wo "gold", "preisgünstig", "Tierschutz" oder "Gewaltfrei" drauf
steht, ist selbiges auch drin. Es ist eben das wahre Leben und jeder outet sich durch das, was er tut.
Also lassen Sie sich nicht täuschen und prüfen Sie genau, wenn Sie sich binden
Herzliche Grüsse Kerstin

http://www.yorkshire-in-not.de

http://www.segugio-in-not.de

"Sei selbst der Wandel, den du in der Welt sehen möchtest!"

Mahatma Ghandi
Benutzeravatar
assisi
Assisi Team
 
Beiträge: 25174
Registriert: 16.03.2006, 08:50
Wohnort: 79369 Wyhl

Beitragvon Johanna » 24.04.2010, 18:38

Das ist ja mal ein sehr anschaulicher und guter Bericht.
Zwei Kritikpunkte hab ich:

"Nehmen wir an, Sie haben ein Kind, vielleicht drei Jahre alt." usw.

Ist das wirklich in irgendeiner Form vergleichbar, was Kinder sich wie von wem und was Hunde sich wie von wem abschauen und wie sie zurechtgewiesen werden oder auch nicht?

und:

"Besser als eine Welpenspielgruppe ist eine gemischte, überschaubare Gruppe von sicheren Hunden."

Das leuchtet mir ein. Aber: Wenn ich nicht selbst gerade so ein sicheres Rudel habe - wo find ich die denn? Wieviele Besitzer sicherer Hunde, die ja keine sichere Gruppe mehr brauchen, treffen sich denn trotzdem in der Hundeschule, nur um einem einzelnen Neuling oder vielleicht zweien das sichere Rudel bieten zu können? Um den menschlichen Vergleich von oben zu bemühen wäre das gerade so, als würde jeder sein inzwischen großes, gut sozialisiertes Kind in den Kindergarten schicken, um dort mal den kleinen ein gutes Vorbild zu sein. Da muss man schon viel Glück haben um ausgerechnet in der Zeit der Prägephase auf solch eine sichere Hunde-Gruppe zu stoßen. Zumal man ja auch erst sucht, wenn Probleme auftreten und nicht schon Monate bevor der Welpe überhaupt geboren ist - und dann eine bestehende Gruppe zu fragen "Hey, Ihre Hunde sehen machen einen prima sozialisierten Eindruck, würden Sie mir Ihre Telefonnummer geben, damit ich nächstes Jahr mal für ein paar Monate mit Ihnen spazieren gehen kann" ist doch ein ziemlich großer Aufwand, und für die angesprochenen Fremden eine ziemliche Zumutung.
Johanna
 

Beitragvon assisi » 25.04.2010, 17:47

Zu Punkt zwei, wir haben hier in der Nähe zwei Animal Learn Trainer, sie bieten Spaziergruppen an, die Hunde werden gezielt zusammen geführt, immer in kleinen Gruppen, nur passende Tiere, die sich verstehen. Wenn z.B. bereits ein "Draufgängerrüde unkastriert" dabei ist, darf kein weiteres ähnliches Tier dazu u.s.w., leider gibt es noch wenige solche Gruppen.
Herzliche Grüsse Kerstin

http://www.yorkshire-in-not.de

http://www.segugio-in-not.de

"Sei selbst der Wandel, den du in der Welt sehen möchtest!"

Mahatma Ghandi
Benutzeravatar
assisi
Assisi Team
 
Beiträge: 25174
Registriert: 16.03.2006, 08:50
Wohnort: 79369 Wyhl

Beitragvon Johanna » 26.04.2010, 12:20

Aber es ist ja schonmal total toll, dass es das überhaupt gibt!
Da hab ich Hoffung, dass es mehr wird.
Johanna
 


Zurück zu Büchertips/Hundeschulentips und sonstige tolle Sachen :-)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste

cron